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Im Herzen der Weststeiermark thront dieses historische Bauwerk über den Dächern der Marktgemeinde Stainz, umgeben von schlosseigenen Wein- und Obstgärten. Seit dem Erwerb durch Erzherzog Johann im Jahre 1840 ist Schloss Stainz im Besitz der Familie des Grafen Franz Meran und dient seit damals als Wohn- und Wirtschaftssitz. Die prachtvolle Anlage, die vor dem Erwerb ein Augustiner-Chorherrenstift beherbergte, hat seine Wurzeln in Barock und Renaissance.
Es wurde im Jahre 1695 erbaut und bietet mit seinen opulenten Stuckaturen und Malereien des Meisters Carlo Formentini einen wunderschönen Rahmen für jegliche Art von Festen. Der Westflügel des Schlosses beheimatet das Steirische Jagdmuseum und ist somit für Besucher geöffnet.  Pfarrkirche: Die heute hochbarocke Kirche wurde zwischen 1230 und 1250 von Leuthold von Wildon gegründet und mit Augustiner Chorherren besiedelt. Im Kern ist sie ein romanischer Bau, die barocke Umgestaltung zu Emporen-Wandpfeilerkirche begann erst 1600. Schloss: In den beispielgebend-ausgestatteten Räumen rund um den kleinen Hof hat eine Außenstelle des Landesmuseums Joanneum seit 1974 ihren Sitz. Gezeigt werden volkskundliche Sammlungen für Wirtschaft, Nahrung und Arbeit sowie das Thema Wild, Wald und Jagd. Quelle: schloss.stainz.at |